In vielen Gebieten Österreichs gibt es aufgrund der örtlichen Voraussetzungen (Bäche, Flüsse, Klammen) Bedarf an Rettungsschwimmern, die nicht im Wildwasser, aber zumindest im Fließwasser besonders ausgebildet werden. Es hat auch schon Bundesländer gegeben, die sich auf diese örtlichen Besonderheiten eingestellt haben und ihre Gruppe individuell ausgebildet haben. Anlässlich des Bundestag 2004 wurden nun beschlossen, Rettungsschwimmer nach bundeseinheitlichen Richtlinien im Fließwassereinsatz auszubilden. In Oberösterreich haben bereits im Herbst 287 Teilnehmer den 1. offiziellen "Fließwasser-Retter-Kurs" unter meiner Leitung mit Erfolg abgeschlossen (19 aus OÖ, 3 Sbg, 3 Bgl, 2 Wien, 1 NO). Dabei wurden die Kandidaten bis Wildwasser-Stuffe III ausgebildet. Sie sind nun in der Lage, in diesem Wasser aktiv zu schwimmen, das bedeutet, dass sie sich gezielt Fortbewegen, Flüsse so überqueren, dass sie einen vorher angepeilten Punkt am anderen Ufer auch wirklich erreichen. Die geprüften Kameradinnen und Kameraden sind jetzt berechtigt, sofern sie möchten und die örtliche Notwendigkeit gegeben ist, die weiterführende Ausbildung zum Wildwasser-Retter anzutreten. Wir sind bereit, im Rahmen von Notfällen im fließenden Gewässer eingesetzt zu werden, hoffe aber, dass diese Notfälle so selten wie möglich eintreten werden.
Ich freue mich, dass ich auf eine sehr gut ausgebildete und hoch motivierte Mannschaft aus OÖ blicken kann und danke ihr auf diesem Wege für den geleisteten Einsatz und die erwiesenen sehr gute Kameradschaft.
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