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Größte Wasserrettungsübung aller Zeiten


Wochende im Salzkammergut an der Übung "Neptun" der Österreichischen Wasserrettung beteiligt.

Es war der größte Probeeinsatz seit dem Bestehen der Organisation.

Neben 148 Wasserrettern waren auch Hilfskräfte der Feuerwehr, der Bergrettung, des Roten Kreuzes und des Bundesheeres bei der Großübung "Neptun" im Einsatz.



Die Einsatzorganisationen waren gleich mit drei Übungsannahmen konfrontiert:

Nach einem Wildwasserunfall auf der Traun waren auf einer acht Kilometer langen Strecke drei vermisste Personen zu suchen.

Dazu stürzten sich Wasserretter, die zuvor von einem Hubschrauber abgesetzt worden waren, in die eiskalte Traun.

Gleichzeitig suchten Taucher im Hallstättersee zwei vermisste Menschen, die ins Wasser gefallen waren, als ein Boot kenterte.


In Obertraun schließlich wurde eine Großevakuierung geübt. Übungsannahme: Nach starken Regenfällen stieg der Wasserspiegel des Hallstättersees so an, dass alle Zufahrtsmöglichkeiten zur Dachsteingemeinde unpassierbar wurden.

Mit Wasserrettern aus Tschechien nahmen erstmals auch ausländische Hilfskräfte an einer Übung der Österreichischen Wasserrettung teil.
Das Gesamturteil zum Übungsverlauf fiel durchwegs positiv aus. Die Beobachter betonten, dass die Basis für eine erfolgreiche Arbeit im Einsatz die ständige Aus- und Fortbildung ist und das Üben unter möglichst realitätsnahen Bedingungen wichtig ist.