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Sicherheit beim Badespaß

Wenn ein Sturm über das Land zieht, heißt es für Badegäste und Wassersportler/innen, so rasch wie möglich aus dem Wasser. Damit das schnell geschieht, senden Leuchten, die rund um Atter-, Mond-, Traun-, Hallstätter-, Wolfgang- und Zellersee platziert sind im Ernstfall ein Warnsignal aus.

Im Bereich des Hallstättersees befinden sich diese am Dach der Bootshütte der Wasserrettung Bad Goisern im Stradbad Untersee, in Hallstatt am Badestrand.

Als zuständiger Landesrat für die Einsatzorganisationen hebt Landesrat Dr. Josef Stockinger die Bedeutung der Wasserrettung und des neuen Systems für das Sicherheitsnetz in Oberösterreich hervor: Das Land Oberösterreich ist ein verlässlicher Begleiter für die Einsatzorganisationen. Durch die neue zentrale Koordination über die Landeswarnzentrale wird die OÖ. Wasserrettung über Wetterwarnungen umgehend aufs Handy informiert und kann somit rasch reagieren.
Bisher wurde ein Sturmalarm dezentral über die jeweilige Polizeistation gesteuert. Die Landeswarnzentrale erhält von der ZAMG Salzburg laufend die aktuellsten Informationen über das Wettergeschehen und setzt dann zentral die Anlagen in Betrieb.

Neu ist auch, dass jeden Montag um 8 Uhr früh drei Minuten lang ein Probealarm durchgeführt wird. Dieses Probeleuchten ist notwendig, um die Funktionsfähigkeit der Lampen zu überprüfen, aber auch um die Bevölkerung zu sensibilisieren, stellt Josef Leichtfried, Landesleiter der OÖ. Wasserrettung klar. Kann ein Unwetter doch innerhalb von fünf bis zehn Minuten hereinbrechen. Umso wichtiger ist es, dass die Badegäste das Signal kennen und rasch reagieren, so Leichtfried weiter.
Können Personen das Seeufer nicht schnell genug erreichen, ist die Wasserrettung im Einsatz.

Im Jahr 2008 wurden die OÖ. Wasserretter zu 950 Einsätzen gerufen, 77 davon waren Alarmeinsätze.