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Jahresbericht Wildwasser 2005

Das abgelaufene Jahr war geprägt von Aus- und Fortbildung sowie der Teilnahme an vielen Übungen, bei denen die gelernten Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden konnten.

Ausbildung
Es wurden von uns 8 KameradInnen aus OÖ in einem 3 tägigen Lehrgang zum Fließwasser-Retter ausgebildet.
Unter der Leitung von 10 Ausbildnern des Landesverbandes OÖ. nahmen 65 Rettungsschwimmer aus Salzburg an einem Fließwasser-Lehrgang in der Salzach teil, alle Kameraden konnten erfolgreich abschließen und ihren Ausweis entgegen-nehmen.

Teilnahme an Übungen
25 Wildwasser- und Fließwasser-Retter waren an einer Übung im Rahmen des Katastrophenhilfs-Dienstes beteiligt. Dabei übten sie in Zusammenarbeit mit dem Österr. Bundesheer den Umgang mit der Seilwinde am Hubschrauber.

In Irdning in der Steiermark waren wir bei der RESCUE 2005 mit 6 Wildwasser-Rettern im Einsatz, wo die Rettung von Verunglückten aus dem Wildwasser dem interessierten Publikum erfolgreich demonstriert werden konnte.


Der Höhepunkt des Jahres: ZEUS 2005
Bei dieser bisher größten Einsatzübung des Roten Kreuzes wurden den anwesenden Einsatzkräften der verschiedenen Rettungsorganisationen verschiedenste Aufgaben gestellt. Unter anderem waren auch Fließ- und Wildwasser-Retter in der Traun eingesetzt, die die gestellten Unfallsituationen perfekt lösen konnten. Eine Aufgabe war, die Insassen eines gekenterten Schlauchbootes, die sich auf einen Pfeiler der Traunbrücke Thalheim gerettet hatten, in Sichrheit zu bringen. Dazu schwamm eine Gruppe von Wildwasser-Rettern zu diesem Pfeiler und stellte innerhalb kürzester Zeit eine Seilverbindung zum Ufer her, sodass die Verunglückten mittels einer Seilfähre in einem Schlauchboot ans Ufer transportiert werden konnten. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Übung war auch die Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften, im speziellen mit den Sanitätern des Roten Kreuzes, die aus unserer Sicht perfekt funktionierte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Rote Kreuz, das mit einer perfekten Logistik diese Großübung, die sich über 3 Tage erstreckte,
durchführte. Immerhin galt es, an die 2000 Einsatzkräfte unterzubringen, zu verpflegen zu beschäftigen und die Qualität der Durchführung zu überwachen, und dies bei Tag und Nacht.

Wie geht es weiter?
Auch für das Frühjahr 2006 ist ein Fortbildungskurs für Rettungsschwimmer zum Fließwasser- und Wildwasser-Retter geplant, damit die eingeschlagene Richtung erfolgreich weitergeführt werden kann.

Alles in allem ist diese relativ junge Gruppe der „Fließ- und Wildwasser-Retter“ zu einer schlagkräftigen Einheit in der ÖWR angewachsen, ich meine, dass wir damit bei den diversen Einsätzen in fließenden Gewässern unseren „Mann“ stellen werden.

In diesem Sinne danke ich allen Kameradinnen und Kameraden für die erwiesene Kameradschaft und Einsatzbereitschaft und wünsche viel Erfolg bei der Durchführung ihrer Aufgaben.

Dr. Gerald Berger
Landesreferent für Wildwasser der ÖWR OÖ
Bundesreferent für Wildwasser der ÖWR